Matcha Tee – Grüner Tee aus Japan

Matcha Tee – grüner Tee aus Japan

Matcha Tee ist etwas Neues für dich?

Keine Sorge, auf dieser Seite erfährst du alles, was es über das grüne „Zauberpulver“ zu wissen gibt. Aber auch wenn du schon ein Matcha Kenner bist, lohnt es sich auf jeden Fall hier zu bleiben!
Matcha ist japanisch für „gemahlener Tee“. Dabei steht die Silbe „Mat“ für gemahlen und die Silbe „Cha“ für Tee. Die Blätter der Tencha Teepflanze, einer besonders edlen Teesorte werden zu einem feinen Pulver gemahlen. Das besondere Qualitätsmerkmal des Matcha Tees ist der „Umami“ Geschmack, was übersetzt in etwa „Wohlgeschmack“ bedeutet. Er soll neben den vier Geschmackssinnen süß, salzig, sauer und bitter den 5. Geschmackssinn symbolisieren. Charakteristisch für Matcha ist die leuchtend grüne Farbe, die oft auch als jadegrün beschrieben wird. Sie entsteht dadurch, dass bei der Überschattung der Teepflanzen vermehrt Chlorophyll und Aminosäuren im Blatt angereichert werden.

6 Fakten über Matcha Tee

1. Matcha versorgt dich mit Vitaminen und Antioxidantien

Die im Matcha enthaltenen Nährstoffe können sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Durch die Art der Zubereitung enthält das Getränk potenziell viel mehr Vitamine und Antioxidantien, als andere Grüntees. Antioxidantien schützen deine Zellen vor vorzeitiger Alterung und chronischen Krankheiten und wehren freie Radikale ab. Ein Indikator hierfür ist der sogenannte ORAC Wert (Oxygen Radical Absorbing Capacity), der den Gehalt an Antioxidantien in Lebensmitteln angibt. Und hier ist Matcha mit unglaublichen 1573 Einheiten pro Gramm ein echtes Wunder, während Goji-Beeren beispielsweise nur 253 Einheiten pro Gramm oder ein Granatapfel nur 105 Einheiten pro Gramm enthalten. Zusätzlich enthält Matcha auch den sekundären Pflanzenstoff Polyphenolen, welcher den Fettstoffwechsel ankurbeln soll und somit beim Abnehmen helfen soll.

2. Matcha Tee macht dich wach

Dabei steckt er sogar die bekannten und beliebten Wachmacher Kaffee und Grünen oder Schwarzen Tee in die Tasche. Denn im Matcha liegt das Koffein in gebundener Form vor. Dadurch entfaltet sich die anregende Wirkung langsamer – und hält länger an, als beispielsweise bei Kaffee.

3. Matcha Tee Qualitätsmerkmale die du kennen solltest

Vor allem wenn du ein Matcha Einsteiger bist und noch nicht „deine Marke“ gefunden hast, wirst du bestimmt wissen wollen, woran du einen guten Matcha Tee erkennst. Unser Tipp an dich: benutze alle deine Sinne, um die Qualität des Matcha Tees einzuschätzen.
Hat das Matcha Pulver eine kräftige grüne Farbe und bildet es keine Klumpen? – Je leuchtender das Grün des Pulvers ist, umso mehr Chlorophyll hat das Blatt während der Wachstumsperiode gespeichert. Und viel Chlorophyll sorgt für den typischen süßen und milden Geschmack. Klumpen bedeuten übrigens, dass das Pulver bei der Produktion oder bei der Lagerung Feuchtigkeit ausgesetzt war, worunter die Qualität des Matcha Pulvers leidet.
Duftet dein Matcha Pulver frisch und angenehm nach grünem Tee? – Alle anderen Gerüche, wie beispielsweise muffelig, schimmelig, fischig oder ähnliches deuten ebenfalls auf eine minderwertige Qualität hin.
Und zu guter letzt: wie schmeckt dein Matcha Tee? – Hat sich beim Aufschlagen eine schöne Schaumkrone gebildet und hat der zubereitete Matcha Tee eine schöne grüne Farbe? Schmeckt der Tee aromatisch, cremig, herb-süß und leicht bitter? Super, dann hast du einen qualitativ hochwertigen Matcha Tee gefunden. Auf keinen Fall sollte dein Tee zu bitter oder etwa sauer schmecken.

4. Matcha als Mini Teezeremonie

Anders, als bei den üblichen Teesorten, ist bei der Zubereitung nicht Warten angesagt, bis der Tee fertig gezogen ist, sondern du darfst selbst Hand anlegen. Nämlich dann, wenn es darum geht, den Matcha mit einem Bambusbesen (dem sog. Chasen) in feinen Schaum zu verwandeln. Am besten geeignet sind dazu M-förmige Bewegungen (leicht zu merken: M wie Matcha), so kann sich das typische Aroma des Matcha Tees am besten entfalten. Ein Merkmal für die Qualität des zubereiteten Matcha Tees ist übrigens der Schaum auf der Oberfläche: je höher und fester er ist, umso besser ist der Tee gelungen. Das Aufschäumen erfordert ein wenig Übung und Geduld. Wenn es mal schnell gehen soll, kannst du aber auch zu einem herkömmlichen elektrischen Milchaufschäumer greifen.

5. Mit Matcha die innere Mitte finden

Matcha wirkt belebend und beruhigend zugleich. Das wussten schon die Zen-Mönche im 6. Jahrhundert und tranken Matcha Tee, um sich auf die Meditation vorzubereiten. Schließlich, als die positiven Eigenschaften des Matcha Tees mehr und mehr bekannt wurden, verbreitete sich der Tee in ganz Asien und wurde von dort aus zum Exportprodukt in der ganzen Welt.

6. Matcha braucht Zeit um zu Gedeihen

In den Hauptanbaugebieten des Matcha Tees in Japan und China, werden ungefähr 4 Wochen vor der Ernte große, lichtundurchlässigen Netze oder Bambusmatten über die Teepflanzen gespannt. In der Zeit kann die Pflanze viel Chlorophyll und Polyphenole bilden, was die Qualität des Tees erhöht und den typischen Matcha Geschmack hervorruft. Matcha Tee wird ausschließlich aus den Blättern der Tencha Pflanze, einer besonders edlen Teesorte, hergestellt. Insgesamt wachsen Matcha Pflanzen rund 2 Monate länger, als herkömmliche Teesorten. Für das feine Matcha Pulver werden übrigens nur die Teeblätter ohne Blattadern und Stiele vermahlen. Die feine Konsistenz macht Matcha Tee perfekt für cremige Speisen.